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Ein Streichquartett eröffnet den Abend
Das Wandbild anläßlich des Gemeindejubiläums
Gemeindeevangelist Klaus Haberkorn
Der Gesamtchor
Bürgermeister Harald Rilk
Der Kinderchor: Sing mit mir ein Haleluja..
Ein Orgelvortrag erfreut die Zuhörer
Dekan Dr. Winfried Dalferth überreicht ein Buchgeschenk
Der Projektchor
Die Blechbläser bilden den Schluss
Das "Empfangsteam"

Festakt zum Gemeindejubiläum

 

100 Jahre sind für einen Menschen ein stolzes Alter, das nur von wenigen erreicht wird. Für das Bestehen einer Einrichtung, eines Vereins oder einer Kirche sind 100 Jahre lediglich eine Etappe. So begann Bürgermeister Harald Rilk sein Grußwort, das er der Neuapostolischen Kirche im Namen der Stadt Crailsheim überbrachte. Anlass zu einem dankbaren und freudigen Rückblick auf das bis heute Entstandene gibt solch ein Jubiläum allemal. Deshalb hat die Gemeinde zu einem Festakt und Festgottesdienst in feierlichem Rahmen in ihre Kirche eingeladen. Gemeindevorsteher Klaus Haberkorn begrüßte neben den Gemeindemitgliedern zahlreiche Gäste, die als Vertreter des öffentlichen Lebens gekommen waren.

Neben den Festrednern waren MdL Helmut W. Rüeck, Bürgermeister Kurt Wackler, die Pfarrer Thomas Hertlein, Rainer Köpf und Dr. Thomas Knöppler, Stadträte Manfred David und Gerhard Neidlein sowie Schulleiter Manfred Koch gekommen.

 

Klaus Haberkorn verglich die Veränderungen, die die Gemeinde im Laufe der Jahre erfahren hat, mit der Veränderung des menschlichen Gesichts. Wie jedoch das Gesicht trotz Veränderungen seine Ausstrahlung behält, bleiben das Evangelium als Fundament der Kirche und der Glaube der Christen auch im Wandel bestehen. Das findet sich auch im Jubiläumsmotto der Gemeinde wieder: "fest gegründet, lebendig, offen".

Ein Zeichen der Offenheit ist das geplante Konzert im Oktober, bei dem die Sänger von drei Kirchengemeinden gemeinsam einen Chor bilden: Kath. Kirche zur allerheiligsten Dreifaltigkeit, Ev. Christuskirche und Neuapostolische Kirche.

Lebendigkeit wird durch die vielfältigen Aktivitäten der Gemeinde geprägt. Ein Beispiel ist das für den Festakt entstandene Wandbild. Gemeindemitglieder haben ein kleines Bild in Form eines Gemäldes, einer Zeichnung, eines Textes abgegeben und die Künstlerin Sonja Streng hat aus vielen kleinen Bausteinen ein Gesamtwerk gefertigt, das die Kirche nun in Form eines Wandbildes schmückt.

Bürgermeister Harald Rilk hob in seinem Grußwort besonders die Bedeutung des Ehrenamtes in der Kirche hervor und dankte für diesen Einsatz zum Wohle des Nächsten. Zwar komme er gewöhnlich mit leeren Händen, wenn er zu einem Fest eingeladen werde, zumal die Stadt ja sowieso kein Geld hat. Das 100jährige Jubiläum sei jedoch eine Ausnahme und so überreichte er Klaus Haberkorn einen Scheck in Höhe von 500 Euro als Geschenk der Stadt Crailsheim mit den besten Wünschen für die Zukunft.

 

Dekan Dr. Winfried Dalferth freute sich außerordentlich über sein Hiersein und gratulierte der Gemeinde im Namen der Evangelischen Kirche und dem Arbeitskreis Christlicher Kirchen. Er betonte die erstaunliche Entwicklung der Kirche seit ihres Bestehens und das vielfältige Angebot für die Gläubigen. Aus dem Jubiläumsmotto griff er den Begriff "offen" heraus und zeigte sich erfreut über jüngste Entwicklungen innerhalb der Neuapostolischen Kirche. Er sprach der Kirche eine Einladung aus, im zukünftigen ACK Crailsheim mit Gaststatus intensiver mitzuwirken und formulierte die Zielvorstellung: "Im Vertrauen auf Gottes Geistesgegenwart miteinander die Zeit in Crailsheim zu gestalten." Manfred Gentner, Bezirksvorsteher der Neuapostolischen Kirche im Bezirk Schwäbisch Hall, ergriff die ausgestreckte Hand gerne mit dem Hinweis auf die bereits bestehenden guten Verbindungen zum ACK in Schwäbisch Hall. "Uns verbindet mehr, als uns unterscheidet", so Gentner. Es war ihm auch ein Bedürfnis, auf die Arbeit der Pioniere der Gemeinde einzugehen. Mit Hochachtung, Wertschätzung und Dankbarkeit blicke er auf das von ihnen geleistete zurück. Stellvertretend für all diejenigen erwähnte er Rudolf Hagner, der fast ein drittel der hundert Jahre der Gemeinde als Vorsteher nach dem Motto gedient hat und dies auch heute noch praktiziert: Vorbild ist die gewaltigste Predigt.

Das Programm um die Festreden und die Präsentation der Gemeindechronik wurde mit Musikvorträgen ausgeschmückt. Die unterschiedlichen Musikgruppen angefangen von den Kindern, über die Organistin, Instrumentalensembles, einen Projektchor bis zum Gesamtchor gestalteten mit gekonnt und einfühlsam vorgetragenen Stücken einen abwechslungsreichen, feierlichen Rahmen des Festabends, der bei einem Empfang noch Raum für viele kurzweilige Gespräche bot.

 

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