Senioren im "Besen"!
"Alle Jahre wieder" kommt nicht nur Weihnachten mit dem Christuskind, es kommt auch der Besenbesuch der Senioren aus dem Bezirk Schwäbisch Hall bei Familie Föll in Abstatt-Vohenlohe.
Nicht alle Termine der Senioren werden im Jahresplan so heiß erwartet wie der "Besen" und wer noch halbwegs aufrecht gehen kann ist dabei, wer fehlt, ist tatsächlich krank.
Wen wundert's, ist doch damit nur Schönes verbunden wie Gemeinschaft, Wiedersehen, Gespräche mit dem Austausch sämtlicher Neuigkeiten und natürlich deftiges Essen, Kaffee und Kuchen. Die Krönung sind natürlich die "Viertele", die im Hause Föll sehr gut eingeschenkt werden.. (Der Schreiber dieser Zeilen hat sich diesmal einen"Spätburgunder Weißherbst Kabinett" gegönnt, ein feines Tröpfchen).
Nun, die Sonne hatte leider diesen Tag nicht im Programm und so fuhr man mit zwei Bussen, die nicht voll belegt waren, bei nebligem, nasskaltem Wetter gen Abstatt.
Weinkenner leiden unter solchem Wetter nicht. Sie wissen: mit jedem Viertele nimmt man die zuvor von den Reben verwertete Sonne in sich auf. Der Beweis war alsbald sichtbar, denn in den Räumen herrschte eine entspannte Atmosphäre, die Blicke wurden heller und das Gefühl, dem Alltag enthoben zu sein, nahm zu.
Nachdem Schlachtplatten, Besenteller, Bratwürste mit Kraut usw. verzehrt waren und die Sonne noch immer nicht scheinen wollte, wandte man sich eben ohne einen Spaziergang gemacht zu haben, gleich den vorsorglich bereitgestellten köstlichen Kuchen und Torten zu.
Zu Kuchen und Torten trinkt man normalerweise Kaffee. Wer jedoch dazu ein "Viertele" schlürft, hat den Vorteil, daß hernach die Schmalz- oder Mettbrote mit Zwiebelringen besser schmecken.
Abschließend wurden noch etliche Einkäufe getätigt. Man konnte bei Familie Föll natürlich auch Wein für den heimischen Keller (das Jahr ist lang) sowie hausgemachte Dosenwurst und Kartoffeln erwerben. Keine Bange, die Kofferräume in den Bussen waren ausreichend.
Auf allgemeinen Wunsch wurde der Termin aufgrund des trüben Wetters für die Heimreise eine halbe Stunde vorverlegt.
Kein Wunder, die Genüsse waren vereinnahmt und so trat man voll von heimischer Sonne und schönen Erinnerungen die Heimreise an.
Nächster Besen: 8. November 2010. Wie lange doch ein Jahr sein kann !!!












